DIGANOLE VERSCHRÄNKUNGEN

Eine interaktive u. multimediale Skulptur im Erdenklang Haus

Analoge und digitale Müllteile auf Holzplatte (184 x 75)
Aus den ehem. Arbeitsmitteln des Erdenklang Musikverlages (Hamburg/Eslohe) von 1981 bis 2005
© 2017 Ulrich Rützel

Das Foto 1 zeigt die Skulptur. In der rechten Hälfte mit historischen Datenträgern wie Disketten, Floppydiscs und deren Laufwerke sowie schon die ersten Festplatten. In der Mitte befinden sich diverse Audioträger wie Musikcassetten, DAT, Tonbänder und Videoformate. Ganz links div. Computerinterieurs.

Diganole-Verschraenkungen

Die Fotos 2 zeigen ein Tablet auf einem Notenständer, auf dem man mit Hilfe der Raspberry PI App die einzelnen Teile auf einem Foto berühren kann. Auf dem grossen Bildschirm erscheinen dann die Beschreibungen dieser Teile bzw. auch Ausschnitte aus den Filmen und der Musik, die auf den jeweiligen Trägern gespeichert sind.

Diganole Verschraenkungen

Diganole Verschraenkungen

Diganole Verschraenkungen

Diganole Verschraenkungen

Die Skulptur dient auch als Hinweis auf das Designkonzept Cradle to Cradle®.
Dieses beschreibt die sichere und potentiell unendliche Zirkulation von Materialien und Nährstoffen in Kreisläufen. Materialien, Rohstoffe und Wertstoffe gehen nicht verloren, können nach ihrem Gebrauch verlustfrei zurück gewonnen und im Idealfall unendlich oft wiederverwertet werden. Cradle to Cradle® ist ein Designkonzept, das in den 1990er Jahren von Prof. Dr. Michael Braungart, William McDonough und EPEA Internationale Umweltforschung Hamburg entwickelt wurde.
(http://epea.com/de/content/cradle-cradle%C2%AE)

…und zum Nachdenken

Teilchenverschränkung

Einsteins „spukhafte Fernwirkung“ ist Realität.
Das Besondere an verschränkten Teilchen ist, dass sie sich in einem gemeinsamen Quantenzustand befinden. Das bedeutet, dass die Eigenschaften der beiden Teilchen voneinander abhängen. Ändert eines der Teilchen eine seiner Eigenschaften, dann muss das andere dies augenblicklich auch tun, und zwar unabhängig davon, wie weit die Teilchen voneinander entfernt sind. D.h., wenn man zwei verschränkte Teilchen trennt und beide voneinander entfernt – selbst an „gegenüberliegenden Enden des Universums“ – wird das andere Ende angeregt und ändert gleichsam seine Eigenschaften.

Ganz besonderen Dank geht an Lukas Mertens, Matthias Scharfen und an die FH Südwestfalen Meschede, Prof. Dr. Stephan Breide, die mir bei der Realisation geholfen haben.
30. April 2017, Ulrich Rützel